Für die 1. Liga – BTSV

Die erste Bundesliga-Saison unserer Eintracht nach 28 Jahren liegt hinter uns 

... weiter

Werte schaffen Wert

Vortrag von Sven Korndörffer anlässlich der Ausstellung "Kabinett Finanzen"

...weiter

Das Kabinett Finanzen

ein Projekt vom Wortmuseum und der Braunschweigischen Landessparkasse - der Artikel aus der regjo-Ausgabe 2/2012 berichtet

 

... weiter

Günter Grass im WORTMUSEUM

 

 

...weiter

 

 

Ruth Berger, Diakonin und Seelsorgerin am Braunschweiger Krankenhaus Marienstift im Gespräch mit Kay-Uwe Rohn, Leiter des WORTMUSEUM. In Zusammenarbeit mit Frau Berger entstand die Sammlung Marienstift für das WORTMUSEUM.

 

WORTMUSEUM:

Frau Berger, Sie sind Diakonin und Leiterin des kirchlichen Dienstes am Marienstift in Braunschweig. Als Seelsorgerin sind Sie auch für die Diakonische Gemeinschaft und die Diakonissen tätig. Wie ist ihr Weg hierher nach Braunschweig gewesen?

 

Frau Berger:

Ich bin in Brasilien geboren. Mein Vater war dort als Pfarrdiakon tätig, ursprünglich war er gelernter Setzer. Nach seiner Ausbildung zum Diakon wurde er nach Brasilien entsandt. Dort bin ich bereits mit Diakonissen groß geworden. Die Diakonissen lebten mit bei uns im Haus. In Brasilien war das so üblich, dass es Unterstützung im Haushalt und für die Kinder gab. Mit drei Jahren bin ich gemeinsam mit drei Geschwistern schon wieder nach Deutschland gekommen. Ich bin evangelisch erzogen worden und habe später meine Ausbildung in der Krankenpflege gemacht und danach die Diakonenausbildung im evangelischen Johannesstift in Berlin absolviert. Dort habe ich zunächst in der Behindertenhilfe gearbeitet. Anschließend wechselte ich in eine Kirchengemeinde, wo ich mit Senioren und Kindern gearbeitet habe. Irgendwann, ich war Mutter geworden, stand ein Wechsel an und ich übernahm bei der Hannoverschen Landeskirche neue Aufgaben in der Seelsorge in einem evangelischen Altenheim. 2000 kam dann der Wechsel zur Ev. luth. Diakonissenanstalt Marienstift. Zunächst war ich im Krankenhaus tätig, ich wechselte dann ins Alten-und Pflegeheim Bethanien und übernahm nach dem Ausscheiden der Oberin die Leitung des kirchlichen Dienstes.

 

WORTMUSEUM:

Sie haben sich immer weitergebildet, Sie sind immer neugierig auf Neues. Und Sie sind auch Clownin?

 

Frau Berger:

Ich habe immer wieder Ausbildungen und Weiterbildungen gemacht. Ich habe eine klinische Seelsorgeausbildung absolviert, außerdem eine Bibliodramaausbildung, in der ich viel über Prozessbegleitung gelernt habe. In einer Weiterbildung ging es um Kommunikation und ja, ich bin ausgebildet als Altenheimclownin.

 

WORTMUSEUM:

Frau Berger, was haben Sie von den Diakonissen in Brasilien mitgenommen?

 

Frau Berger:

Als Kind war ich wohl zu klein, um wissentlich etwas mitzunehmen, aber während meiner Pflegeausbildung war ich sieben Monate im Diakonissen Mutterhaus in Brasilien. Es gab klare Regeln. Mit dem morgendlichen Glockengeläut wurde aufgestanden. Tischregeln, wie man zu essen oder zu sitzen hatte, waren sehr streng. Wie bewegt man sich als Haustochter in der Öffentlichkeit usw. ... Ich glaube, ich habe da wirklich gelernt, was es bedeutet, sich in einem Rahmen zu bewegen, bzw. in einer klaren Struktur zu leben. Gleichzeitig habe ich dadurch die Fähigkeit entwickeln können, Regeln aufzubrechen oder den Rahmen einmal zu sprengen. Einerseits diese ganz klaren Regeln und die Gastfreundschaft, herzlich willkommen zu sein und andererseits Kraft und Spaß zu haben Dinge zu verändern. Beides gehört zusammen. Das ist etwas, an das ich glaube.

 

WORTMUSEUM:

Haben Sie Sorge, dass diese Werte verloren gehen?

 

Frau Berger:

Ich glaube, wir müssen sehr aufpassen, dass wir nicht Angst vor Veränderungen haben. Wie finden wir neue Formen? Können wir neue tragbare Formen im Sinne des christlichen Miteinanders entwickeln? Darum wird es in einer diakonischen Einrichtung gehen. Um neue Formen für die Arbeit und das Leben der Diakonissen zu finden, müssen wir die vorhandenen Rahmen auch durchbrechen, wir müssen den Mut haben, Dinge anders zu tun. Vielleicht auch unseren christlichen Sprachgebrauch verändern.

 

WORTMUSEUM:

Es leben hier im Marienstift noch vier Diakonissen. Früher hätte man Feierabend-Diakonissen gesagt.

 

Frau Berger:

Ja, sie sehen sich verantwortlich für den Küsterdienst. Sie gehen auch immer noch abends durch ihr Mutterhaus und gucken, ob die Lichter aus, ob die Türen geschlossen sind. Sie haben nochmals ein Auge darauf, dass abends alles in Ordnung ist und sie stützen sich vor allem gegenseitig. Einer der Schwestern fällt beispielsweise der Weg in den Speisesaal schwer. Dann bringt die Mitschwester das Essen mit. Sie helfen sich gegenseitig in ihren kleinen Wohnungen.

 

WORTMUSEUM:

Diakonissen-Lebensgemeinschaft im besten Sinne und auch in der Tradition. Wenn ich das heute einer jungen Frau anbieten würde, als Diakonisse zu arbeiten mit dem, was traditionell dazugehört, also keine Heirat, sondern Lebensgemeinschaft, keine Familie. Wie würden Sie das sehen? Ist für Sie da eine Diskrepanz? Gibt es eine neue Form der Diakonissen, die sich entwickelt hat?

 

Frau Berger:

In Flensburg und je weiter wir nach Süddeutschland kommen, umso mehr gibt es dort neue Formen der Diakonissen. Es gibt ergänzend zur staatlich-sozial anerkannten Ausbildung neue Ausbildungsformen, die auf das geistig diakonische Leben vorbereiten. Damit haben die zukünftigen Diakonissen auch ein Profil, das für Diakonische Unternehmen große Bedeutung hat. Die Diakonissen neuer Form können heiraten und gehen nach dem Dienst zu ihren Familien.

 

WORTMUSEUM:

Wenn ich heute über das Gelände des Marienstifts gehe, wo finde ich diesen Geist der Diakonissen? Worin äußert sich das hier?

 

Frau Berger:

Das ist eine gute Frage. Manchmal in den Sehnsüchten, aber auch persönlichen Ansprüchen und deren Umsetzungen von Mitarbeitenden. Ganz klar in den Mitgliedern der diakonischen Gemeinschaft, die ehrenamtlich sehr viel auf die Beine stellen. In dem vielfältigen gottesdienstlichen Leben am Standort Marienstift. Der Geist im Marienstift wird mitgeprägt durch die Diakonissen. Das stille Gebet und den Segen dürfen wir nicht unterschätzen. Heute tauchen andere Begrifflichkeiten auf: wenn wir früher über Barmherzigkeit oder über Gnade gesprochen haben, dann geht es heute um Achtsamkeit, Gelassenheit - um die rote Nase, den Humor... Nicht umsonst gibt es ein altes Buch von 1956. "Der christliche Narr" - Jesus ist gemeint!

 

WORTMUSEUM:

Frau Berger, welche Rolle spielt heutzutage der Kaiserswerther Verband. Ein Begriff, der ja in der Sammlung Marienstift auftaucht.

 

Frau Berger:

Der Kaiserswerther Verband ist traditionell der Verband der verschiedensten diakonischen Häuser, die sich der weiblichen Mutterhausdiakonie verbunden fühlen. Diakonische Einrichtungen werden begleitet und es werden Impulse gesetzt, wie diakonisches, theologisches Leben unter ökonomischen Maßgaben gelebt werden kann. Dies ist ein großes Netzwerk, zu dem wir gehören. Es ist eine große Chance, so auch mal über den eigenen Tellerrand zu schauen.

 

WORTMUSEUM:

Kommen wir noch einmal zum Wortmuseum. Wir haben gemeinsam eine Sammlung aus 52 Wörtern zusammengestellt, die alle etwas aus der diakonischen Arbeit am Marienstift widerspiegeln. Was ist ihr Lieblingswort?

 

Frau Berger:

Mir gefällt die Zusammenstellung und das, was sich daraus entwickelt. Ein ganz besonderer Sprachraum. Aber ich muss noch kurz eine Geschichte erzählen. Vor vielen Jahren hatte mein Vater, damals als Diakon, ein großes Büro unter unserer Wohnung. Es gab dort ein ethmythologisches Wörterbuch, ein gebundenes Buch mit zerfleddertem Einband. Ich hatte immer Lust, mit diesem Wörterbuch zu arbeiten, wenn es darum ging, auch eigene Andachte und Predigten vorzubereiten. Es ist herrlich, Worte freizulegen, und ihnen Raum zu schaffen. Über freigelegte Worte können wir uns frei in Diakonie bewegen. Diakonie ist leider oft sehr eng besetzt.

 

WORTMUSEUM:

Frau Berger, ganz herzlichen Dank für das interessante Gespräch. Und natürlich danke für die Mitarbeit an der Sammlung Marienstift.

 

Frau Berger:

Danke sehr. Ich freue mich. Und ich bin sehr gespannt, wie es mit der Sammlung weitergeht.

 

(Foto Evangelische Stiftung Neuerkerode/Bernhard Janitschke)

 

Sprachgitter Diakonie

Alte Wörter, historische Finanzbegriffe, Fußball und jetzt Diakonie. Mit der „SAMMLUNG MARIENSTIFT” setzt das WORTMUSEUM die Reihe der Sonderausstellungen fort. Zum 150zigsten Geburtstag des Marienstiftes in Braunschweig stellt das WORTMUSEUM ab jetzt jede Woche ein Wort aus dem Sprachraum des Marienstiftes aus. 1870 als Diakonissenanstalt Marienstift gegründet und heute als Partner der Evangelischen Stiftung Neuerkerode in einem Versorgungsnetzwerk zur Förderung von Gesundheit, Inklusion und Lebensqualität tätig. Diakonische Arbeit, nah am Menschen. Diakonie bedeutet einfach übersetzt, Dienst. Dienst am hilfebedürftigen Menschen; Nächsten-Liebe. Entstanden ist ein kleines Wörterbuch mit diakonischen Begriffen wie „Vaterländischer Frauenverein”, „Barmherzigkeit” oder „Haube”. „Eintauchen in die Geschichte des Marienstiftes aber auch Entwicklung und Veränderung in die Jetztzeit haben das Projekt so interessant gemacht”, so Kay-Uwe Rohn, Leiter des WORTMUSEUM. „Mein großer Dank geht an Diakonin Ruth Berger vom Marienstift, die mir die Archive des Marienstiftes geöffnet hat, die in Gesprächen mein Verständnis für Diakonie geschärft hat.” Ab 1. Juli 2020 wird jede Woche ein Begriff im WORTMUSEUM ausgestellt und erklärt. 2021, zur verschobenen Geburtstagsfeier des Marienstiftes, werden alle 52 Begriffe der Sammlung im WORTMUSEUM veröffentlicht sein. (bk)

 

"Mehr Glamour für Braunschweig!" Ein Interview mit dem 1. Vorsitzenden Hannes von „The Ramonas“

Für was steht „The Ramonas“?

Hannes: Der Name ist deswegen so besonders, weil wir der erste und einzige Fußballfanclub in Deutschland sind, der nach Spielerfrau benannt ist. Das ist Ramona Perthel, die zusammen mit Timo Perthel 2013 nach Braunschweig kam, weil dieser bei Eintracht Braunschweig gespielt hat. „The Ramonas“ kommt auch von „The Ramones“ – und die machen bekanntlich coole Musik.

 

...weiter 

 

 

 

Wenn Löwen aufeinander treffen...

Braunschweig, 12.06. 2015, es ist Freitagnachmittag. Wir befinden uns vor dem frisch renovierten „Fan-Haus“ gleich neben dem Eintracht-Stadion. Die Sonne reflektiert in der blau-gelben Fassade – man braucht also nicht lange, um sich heimisch zu fühlen. Der große, rote Löwe, überdimensional auf den umgenutzten Überseecontainern angebracht, schaut auf uns Besucher herunter. Wir sind bei Eintracht – ganz klar! Kay-Uwe Rohn hat unter dem Motto: „Steht auf, wenn ihr Löwen seid!“ ins Fanhaus geladen, er will uns Gästen einen besonderen Workshop präsentieren; es geht um „Fansprache“.

Rohn sammelt Worte. Schon lange. Er stellt sie in seinem Wortmuseum aus, in neuen Zusammenhängen und verschiedenen Themenfeldern.

 

...weiter  

 

 

„Steht auf, wenn ihr Löwen seid”

Workshop des Wortmuseum zum Thema Fansprache im Fußball

 

„Wir sind alle Braunschweiger Jungs!“ „Wir tragen blau, wir tragen gelb. Wir sind blau gelb in unseren Herzen!“ Die Fan–Liebe findet in den Gesängen und Parolen, die von der Südkurve aus skandiert werden, deutlichen Ausdruck. Sie stärken das Selbstvertrauen der Mannschaft und geben dem Spiel seine ganz eigene Atmosphäre. Sie sollen zum Erfolg führen, den Sieg feiern und die Niederlage vertrösten. Man setzt sich verbal mit dem Gegner auseinander, provoziert ihn und macht klar, wer der Stärkere ist. Wie erbittert solche Auseinandersetzungen geführt werden, machen die einzelnen Gesänge und Ausrufe deutlich. Einige präsentieren sich eher von ihrer derben Seite („Schiedsrichter, Du schwarze Sau!“), andere fordern zum Schmunzeln auf („Steht auf, wenn ihr Steuern zahlt...“, gehört am 30. November 2013 in der Allianz Arena beim Spiel Bayern München versus Eintracht Braunschweig). Doch woher stammen diese Metaphern in der Fußball-Sprache, in den „Schlachtgesängen“ und Tiraden rund um den grünen Platz?

Ein Projekt innerhalb des Aktionsjahres "Für Toleranz, Vielfalt und Respekt". Eine Initiative von Eintracht Braunschweig und dem Fanprojekt Braunschweig.

 Kay-Uwe Rohn, Leiter des Wortmuseum (www.wortmuseum.de), gibt in einem Impulsvortrag einen Überblick zu dem Thema Sprache im Fußball. Gemeinsam werden im Workshop Ausrufe, skandierte Sprüche, Wortentwicklungen etc. gesammelt und zusammen eingeordnet.

Die Ergebnisse aus diesem Workshop werden innerhalb einer Abschlussveranstaltung zum Aktionsjahr im Sommer 2015 präsentiert.

Veranstalter: Wortmuseum, Eintracht Braunschweig, Fanprojekt Braunschweig

Ort: Fanhaus

Datum: 12.06.2015, 17:00 – 21:00 Uhr

Moderation: Kay-Uwe Rohn. Berater, Coach, Autor

Die Teilnahme ist kostenfrei und wird nach Eingang der Anmeldung vergeben.

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Fans begrenzt.

Anmeldung unter: info@wortmuseum.de

 

 

  

Zwischenstand
Die neue Ausstellung SAMMLUNGFUSSBALL mit dem Sammlungsspecial vor67nach ist nun seit 2 Monaten online. Nicht nur durch die Gewinnaktion* eines Eintracht Braunschweig Trikots mit den Originalunterschriften, sondern auch durch die Social Media Kanäle wurden uns viele großartige, kuriose, beachtens- und bemerkenswerte Wörter zugespielt. Das Wortmuseum schaut mit der SAMMLUNGFUSSBALL hinter die Wörter und Namen. Wir stellen nicht nur Begriffe aus der Fußballwelt aus, sondern recherchieren die Geschichten dazu, schließen Wissenslücken und rütteln an alten Emotionen. *Unter den ersten 100 Einsendern verlost das WORTMUSEUM ein Originaltrikot aus der laufenden Saison mit den Unterschriften unserer Mannschaft. info(at)wortmuseum.de (bk)

„Eintracht, das ist n’ Virus"

„Kurvenmutti“  Christel Neumann erklärt ihren Namen in einem Interview am 24.04.2014 mit Kristin Zielinski (WORTMUSEUM)   

Kristin Zielinski: Frau Neumann wir möchten gern das Wort „Kurvenmutti“ in die Sammlung vor67nach aufnehmen. Wie ist es zu diesem Namen gekommen?  
Christel Neumann: Im Grunde genommen weiß ich das selber gar nicht. Da fingen mal kleine Kinder mit an; so fünf bis sechs Jährige. „Du bist doch unsere Kurvenmutti...“ so ist das mal gekommen. Das hat sich einfach rumgesprochen, ich weiß auch nicht wie. 

...weiter

Anpfiff für die SAMMLUNGFUSSBALL am 01.03.2014

Zum Heimspiel Eintracht Braunschweig gegen Borussia Mönchengladbach am 23. Bundesliga Spieltag eröffnet das WORTMUSEUM am 1. März 2014 die SAMMLUNGFUSSBALL, ein Projekt innerhalb des "Aktionsjahres für Toleranz, Vielfalt und Respekt" in Kooperation mit Eintracht Braunschweig und dem Fanprojekt Braunschweig. In dieser Ausstellung wird das WORTMUSEUM 2014 Worte, Zitate und Sprüche aus der Fußballwelt sammeln, veröffentlichen und ausstellen. Gestartet wird das Projekt mit einer Sammlung von Wörtern aus dem Themenfeld Fußball. "Wir freuen uns über aktive Unterstützung aus der Fanszene", so der Appell von Kay-Uwe Rohn, Leiter des WORTMUSEUM, an die Eintrachtfans. Mails bitte senden an info@wortmuseum.de. Geplant sind im Aktionsjahr Workshops mit Fans und Jugendlichen. Thema wird die Fußballsprache mit Wörtern wie "Bananenflanke", Eintracht-bezogene Slogans wie "Einmal Löwe, immer Löwe" oder auch diskriminierenden Äußerungen, die von den Rängen gerufen werden, sein. Besonders freuen wir uns auf eine eigenständige Sammlung mit Eintracht Braunschweig spezifischen Begriffen wie "Lotte", "Gerste" oder "Bussi". Oder wer war "Amigo"? Gestartet wird das Projekt mit einer Sammlung von Wörtern aus dem Themenfeld Fußball. "Wir freuen uns über aktive Unterstützung aus der Fanszene", so der Appell von Kay-Uwe Rohn, Leiter des WORTMUSEUM, an die Eintrachtfans. Alle, die ein besonderes Wort für die Sammlung "Fußball" vorschlagen möchten, können es bei Kay-Uwe Rohn einreichen:

info@wortmuseum.de Übrigens: Unter den ersten 100 Einsendern verlost das WORTMUSEUM ein Originaltrikot aus der laufenden Saison mit den Unterschriften unserer Mannschaft. (bk)

 

 

Das Buch zur Ausstellung – Kabinett Finanzen

Ein Wörterbuch zu Finanzbegriffen. Kay-Uwe Rohn, Leiter des WORTMUSEUM, hat mit dem „Kabinett Finanzen“ Wörter, Geschichten und Herkünfte zu Worten aus dem Finanzbereich gesammelt, ausgestellt und jetzt auch in Buchform herausgegeben. „Moos“, „Reibach“, „Pfeffersack oder „bankrott“. Wie gelangten diese Worte in unseren Wortschatz. Wir benutzen sie, aber wer kennt die Herkunft? 52 Wörter, die erste Sammlung aus dem Kabinett Finanzen, werden vorgestellt. Gesprochene Worte zur Eröffnung der Ausstellung Kabinett Finanzen als Rauminstallation im Oktober 2012 ergänzen dieses kleine „Sparbuch des Finanzwortschatzes“.

Herausgeber: WORTMUSEUM, Kay-Uwe Rohn, Braunschweig

Verlag: Appelhans, Braunschweig, ISBN: 978–3–941737–83–9

Kabinett Finanzen, 136 Seiten, Preis: 9,00 EUR zzgl. Versand.

Zu beziehen über das WORTMUSEUM oder den Buchhandel. 

 

Wertvoll

Am 25.10.2012 eröffnete die Ausstellung "Kabinett Finanzen", das Kooperationsprojekt der Braunschweigischen Landessparkasse (BLSK) und des WORTMUSEUM in der Hauptfiliale der BLSK in der Dankwardstraße. Vier Wochen lang ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der BLSK zu besuchen. Auf digitalen Bilderrahmen findet die auch online zu betrachtende Wortsammlung samt Erklärung eine analoge Ausstellungsplattform. Zitate rund um die Welt der Finanzen bereichern das Kabinett und geben kleine Denkpausen zwischen den Wörtern und den Herkunftserklärungen von Apanage bis Kredit.

...weiter

 

Die Ausstellung Kabinett Finanzen wird am Donnerstagabend, 25. 10. 2012 um 19 Uhr mit einem Vortrag von Sven Korndörffer (Vorsitzender des Vorstandes der Wertekommission - Initiative Werte Bewusste Führung e.V., Bonn) zum Thema "Werte schaffen Wert" in der Filiale Dankwardstraße in Braunschweig eröffnet. Das Kabinett Finanzen ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Braunschweigischen Landessparkasse und dem WORTMUSEUM anlässlich des 247. Geburtstages der Braunschweigischen Landessparkasse. 

WORTMUSEUM Schau

AUSVERKAUFT-200 Zuschauer, 50 Darsteller, Team begeistert, Zuschauer begeistert. Wortschwere Stimmung wurde leicht gemacht. Dank an BZ, Tastentäumler, Rockservice, die Schulen IGS Querum, Ricarda-Huch und vor allem an die tollen großen und kleinen Darsteller. Dank an Heie Erchinger und Kathrin Reinhardt, Dorothee Horsch und Matthias Geginat. BK

making of...

Einer der 40 Flügel (gesamt Klavierfestival)Tastentaumel steht auf der Bühne.

Noch zwei Tage bis zur WORTMUSEUM-Schau

50 Schüler und Schülerinnen, Kathrin Reinhardt, Jan-Heie Erchinger, Dorothee Horsch (IGS Querum) und Matthias Geginat (Ricarda-Huch-Schule), Rockservice und das Team des Braunschweiger Zeitungsverlages und Kay-Uwe Rohn (WORTMUSEUM) sind auf der Zielgeraden. Tastentaumel wird eröffnet, die WORTMUSEUM-Schau probt. 150 Zuschauer werden am Samstag erwartet. Karten sind erhältlich in der Konzert-Kasse in Braunschweig: Schild 10. Letzte Tickets an der Abendkasse. B.K.


 

Die WORTMUSEUM-SCHAU zu Gast in der Braunschweiger Zeitung. Klavierfestival Tastentaumel 2012

SAMSTAG – 03. MÄRZ 2012 | 18.30 Uhr, Braunschweig: Alte Rotation der Braunschweiger Zeitung„WORTMUSEUM-Schau“. Vergessene Worte treffen auf Klavier. Jan-Heie Erchinger (Piano) und Kathrin Reinhardt (Schauspiel) präsentieren gemeinsam mit Schülern aus Braunschweiger Schulen eine Schau aus Musik, Sprache und Schauspiel. Ein Projekt des WORTMUSEUM. Tickets 10,00 Euro / Ermäßigt 5,00 Euro

 

Die schönsten Lieblingswörter stehen fest

Die Gewinner des Wortwettbewerb von tausche sind gekürt. Die Jury hatte die Qual der Wahl. Aus 333 Wortvorschlägen wurden die schönsten Worte ausgewählt:

 

1. Preis für das Wort LUSTWANDELN

2. Preis für den NOTGROSCHEN

3. Preis für das FRÄULEINWUNDER

 

Sonderpreise erhalten die Wortvorschläge BEGLEITERSCHEINUNG, FISIMATENTEN, AUGENSTERN, KAFFEEKLATSCH, KLEINOD und TAND. 

Das WORTMUSEUM ist begeistert von soviel Worthingabe und Leidenschaft für Lieblingsworte. Jedes Wort regt zum Nachdenken an. Und einige werden in der Ausstellung des WORTMUSEUM wieder zu finden sein. Vielen Dank für diese aparten Kleinode.

 

  

Frankfurter Buchmesse 2011

Das WORTMUSEUM war Gast auf der größten deutschen Buchmesse. "Wort und Wörter sind hier in einer einzigartigen Präsentation zu sehen", so Kay-Uwe Rohn, Leiter des Wortmuseum. (bk.)

 

In einer Kooperation von AUDI und der Frankfurter Buchmesse finden im "Open Space-Pavillon" gemeinsame Veranstaltungen statt.

 

 

 

 

Kooperation tausche – WORTMUSEUM

Das Wortmuseum unterstützt den diesjährigen Deckelwettbewerb von tausche.Teilnehmer können sich dort für die Bewahrung ihres liebsten deutschen Wortes engagieren und mit etwas Glück auch eine Tasche mit zwei Deckeln gewinnen. Auf dem einen der beiden Taschendeckel kann der Gewinner dann sein deutsches Lieblingswort immer bei sich tragen.

Die Aktion läuft vom 10. September 2011 bis 10. Oktober 2011. Vorschläge können unter der E-Mail-Adresse Germanistin@tausche.de eingereicht werden.
Das Wortmuseum freut sich gemeinsam mit tausche auf viele Kleinode der deutschen Sprache und die Geschichten dahinter, weshalb gerade dieses oder jenes Wort den Einsendern besonders am Herzen liegt.
Bis zum 17. Oktober wird die fachkundige Jury aus dem tausche-Team und Kay-Uwe Rohn getagt haben und die Worte der Deckel samt Einreicher gekürt haben. Gleichzeitig ist dies die erste gemeinsame Aktion von tausche und dem Wortmuseum.

(BK)

 

 

Lesung von Günter Grass - mit dabei: das Wortmuseum

Anlässlich der Ausstellung  „Günter Grass -  Grafiker, Bildhauer, Schriftsteller“  las der Nobelpreisträger aus Lübeck am 8.- und 9. Januar 2011 im Braunschweiger Martino Katharineum aus seinem neuen Buch „Grimms Wörter - eine Liebeserklärung“.


Das 350 Seiten starke Werk ist nicht nur eine glühende Liebeserklärung an Jacob und Wilhelm Grimm, die Schöpfer des 32-bändigen Deutschen Wörterbuchs, sondern gleichermaßen eine Hommage an die deutsche Sprache. Nach Verlagsangaben stellt Grass sich in seinem neuen Buch „ganz sinnlich“ vor, wie die Brüder es anstellten, alle Wörter zu sammeln, die die eigene Sprache her gibt: von A wie Anfang bis Z wie Zettelkram. Insgesamt fanden in Braunschweig drei Lesungen statt, die mit 1200 Teilnehmern restlos ausverkauft waren.

Auf besondere Sprachschätze wurden die Besucher der Lesung bereits im Vorfeld im Foyer des Martino Katharineums aufmerksam gemacht: Das Wortmuseum stimmte die Besucher auf zwei „wortintensive“ Stunden mit Günter Grass ein.

In seinem Roman nutzt der Schriftsteller die Grimmsche Wörtersammlung und die Lebensumstände der beiden Brüder als Brücke in das eigene Leben. Grass erzählt vom Leben der beiden Grimms, ihren Familien, Verlegern, Freunden und Verächtern, und sinnt über Wörter, Sprache, Geschichte und Sprachgeschichte nach. 

Im Anschluss an seine letzte Lesung am Sonntag überreichte Wortmuseumsdirektor Kay-Uwe Rohn dem Literatur Altmeister einen Stempel mit dem Wort „brandschatzen“  - eins von den 52 „Wortdenkmälern“ des Wortmuseums.

Kabinett Finanzen - im Geschäftsbericht 2012 der Braunschweigischen Landessparkasse

Einen schönen Rückblick auf das Kooperationsprojekt "Kabinett Finanzen" zwischen der Braunschweigischen Landessparkasse und dem WORTMUSEUM gibt der Artikel im aktuellen Geschäftsbericht. Erinnerungen werden wach - schön war's und ist's, lesen lohnt.

Seitenausgang

Identität und Strategie

identitaetundstrategie.com